Kia Ora aus dem Norden!

Dienstag, 03.04.2012

 

Also, hier kommt wieder ein Eintrag .. wahrscheinlich auch einer der letzten! Ich bin jetzt nämlich schon 7 Monate hier, kaum zu glauben. Und in 3 Wochen geht mein Flug nach Hong Kong Überrascht

Aber jetzt bin ich erstmal noch am Reisen. Vor etwa einer Woche ging es dann also in Nelson los und Luke und ich sind mit der Fähre auf von Picton nach Wellington gefahren. Die Überfahrt ist total schön, durch die Marlborough Sounds und dann in den schönen Hafen von windy Welli. Wir hatten aber total Glück mit dem Wetter und die Sonne hat gestrahlt! Wir sind dann am Abend erstmal zu Lukes Freunden ins Sprig and Fern, einen Pub der schon ein paar Mal auf der Südinsel existiert und den sie in Wellington vor ein paar Wochen aufgemacht haben. Dort gabs ein paar Cider und ne Pizza  Lächelnd

Am nächsten Tag haben wir uns ein wenig die Stadt angesehen und waren im Te Papa Museum, ein riesiges, aber tolles Museum über Neuseeland und seine Geschichte und alles was dazu gehört.  Nach einem Drink an der schönen Promenade hieß es nachmittags auch schon Goodbye. :/

Ich bin dann also zu Helen, Iwan und Russell (Freunde von Luke) in die Flat und bin dort noch 2 Nächte geblieben. In den folgenden 2 Tagen hab ich mir noch ein wenig was von Wellington angeschaut, bin mit dem Cable Car aufn Berg gefahren, hab die tolle Aussicht genossen, den Botanischen Garten angeschaut, nochmal Te Papa (ich glaube sogar nach 5 Besuchen hat man da noch nicht alles gesehen), und eben ein bisschen Wellington erkundet.

Am Dienstag hab ich dann den Bus nach Napier genommen, da saß ich auch eigentlich den ganzen Tag nur im Bus. War aber relativ entspannt, habe nen Film geschaut und Schafe aus dem Fenster beobachtet. In Napier angekommen war es schon spät und ich hab nur noch fix was zu essen eingekauft. Am nächsten Tag hab ich mir ein wenig die Stadt angeschaut, aber ehrlich gesagt gab es da jetzt nich sooo viel zu machen. Ich bin also zu Mces und wollte mir ein wenig Free Wifi holen, was dann leider nicht funktioniert hat Stirnrunzelnd

Habe dort aber 3 ganz liebe (natürlich deutsche) Jungs kennengelernt und wir haben mal spontan entschlossen den Abend zusammen zu kochen. Da das für 2 von ihnen die letzten Tage in NZ waren wurden keine Kosten und Mühen gescheut und es gab reichlich Steak, Kumara, und ne riesen Veggie-Pfanne mit VIEL Käse überbacken. YUMMI! Haben das dann bei mir im Hostel gekocht und verspeist. Zur gleichen Zeit ging draußen ne kleine Party ab und zum ersten Mal waren keine Deutschen dabei, was mal ganz angenehm ist. Habe also den Abend (abgesehen von den deutschen Koch-Jungs) mit Wein, Franzosen, Südamerikanern und Italienern verbracht. Hatte echt ne gute Zeit Lächelnd

Am Freitag Morgen um 8 ging mein Bus nach Taupo und 2 Stunden später nach Turangi. Dort sollte ich dann Janna treffen! Juhu! Wir kannten uns noch aus Nelson und haben beschlossen zusammen das Tongariro Crossing zu machen. Den Freitag haben wir dann auch mit Kochen, Wein und Getratsche verbracht, bevor es am nächsten Morgen um 7.30 Uhr losging. Wir wurden also mitm Bus abgeholt und sind zum einen Ende vom Crossing gefahren. Da wir uns ein wenig Geld sparen wollten haben wir uns nur eine Route Bus gebucht und dachten: Ach, wir hitchhiken zurück! Wird uns schon jemand mitnehmen. Aber dazu später. Naja, so ging es also los, unten hatten wir auch strahlenden Sonnenschein aber mit den Höhenmetern kamen auch die Wolken und der Nebel. Und oben auf dem (by the way : aktiven!) Vulkan angekommen, haben wir schon gar nichts mehr gesehen und es war echt schade Weinend. Aber als wir an den tollen blauen Seen bei etwa der Hälfte des Weges angekommen sind, kam mal kurz ein doller Windstoß und der Nebel war kurz verschwunden, also konnten wir doch nochmal ein paar schicke Fotos schießen! Dort oben haben wir dann auch Helli, Elly und Stefanie kennengelernt und haben zusammen ein wenig was geluncht. Da wurde es aber soooooo kalt, es hat als ein wenig geregnet und der Wind war eisig, da haben wirs nicht mehr ausgehalten und haben uns auf den Weg runter gemacht. Der Weg schien unendlich, aber als wir dann angekommen sind, waren wir überglücklich, dass wir die 19.4 km tatsächlich hinter uns gebracht haben! Wow! Und ja, zum Thema „wir werden schon mitgenommen“, Helli und Elly haben uns dann wieder nach Turangi ins Hostel gefahren, juhu!

Am nächsten Morgen hat uns der liebe Hostelbesitzer nach Taupo zurück gefahren und uns erstmal beim Bungee abgesetzt. Janna hat sich dann getraut und sich kopfüber von über 40 m Richtung Fluss gestürzt. War aber echt schön da, der Fluss hatte ne tolle Farbe und die Aussicht war super Cool.

Danach haben wir uns mit Elly und Helli wiedergetroffen und sind mit denen grad weiter zum Skydive, wo sich Helli dann getraut hat. Obwohl ich ja SOOOO Höhenangst hab, wenn man dann so hautnah dabei ist und sie landen sieht und später auch das Video sieht, denkt man schon drüber nach sich mal aus nem Flugzeug zu stürzen. Aber das war mir dann doch ein wenig zu spontan und krass, also nein, ich habs nicht getan :D.

Nach ner Portion Fish ´n Chips sind wir dann in Taupo in so nen Park gefahren, wo es natürliche heiße Quellen gibt und haben uns da reingechillt, das war echt auch geil  :) Sitzt man da in nem Fluss, der so heiß ist wie ne Badewanne.

Die Mädels haben sich dann gegen Abend verabschiedet und sind zurück nach Welli gefahren, wo sie Au pair machen. Ich bin dann ins Hostel und hab mir noch was gekocht und hab gepennt :) Irgendwie hatte mich diese eisige Luft beim Tongariro Crossing ein wenig kränkeln lassen :( .

Gestern hab ich dann nen Bus von Taupo nach Rotorua genommen. Beim Aussteigen dachte ich mir schon: Ohgott, hier kannste nicht lange bleiben. Überall riechts einfach mal so voll nach verfaulten Eiern :D Ist halt wegen der bekannten Thermalquellen überall. Hier blubberts überall und überall findet man kochend heißes Wasser, was ausm Boden blubbert. Leider gibt’s nicht sooo viel was man hier gratis machen kann, ich war dann gestern nur in der Stadt, hab mir ein wenig was angeschaut und war am See und bin zu so ein paar kostenlosen „mudpools“ in nem Park gegangen, die schon relativ beeindruckend waren, einfach so Teiche die qualmen, weil das Wasser so heiß ist und total beeindruckende Farben haben. Alles natürlich.

Heute hab ich mich dann gegen die Hobbiton Tour (99 Dollar! -.-) entschieden und bin in so ein Maori Dorf (30 Dollar :) ) gelaufen. Also da wohnen halt wirklich die Maoris und ich hab mir ne Show über maorischen Tanz und die Kriegstänze und sowas angesehen, das war echt interessant! Danach gabs ne geführte Tour durch das Dorf, auch wo sie dann erklären, wofür die Maoris die heißen Quellen benutzen, die einfach überall verteilt sind. Zum Beispiel machen die ihr berühmtes Hangi (Essen) damit, die kochen das quasi unter der Erde, mit Hilfe der Hitze aus der Erde. Außerdem eben zum Baden und so. Und man konnte von dem Dorf auch nen Geyser sehen und auf einmal ist der eben ausgebrochen, das war total cool anzusehen Lächelnd. Die Maori-Guide-Frau meinte nämlich auch, dass der einfach ausbricht wann immer ihm eben danach ist und man kann auch nicht sagen wie lange er dann ausbricht oder wie hoch.

So und jetzt warte ich auf meinen nächsten Bus nach Tauranga. Dort werd ich dann mal sehen was ich so mache oder wie lange ich bleibe. Ich hab im Moment gar nicht so wirklich viele Pläne, ich weiß nur was ich noch sehen will und dass ich so etwa am 22. In Auckland sein will. Das ist aber echt gut so, von der typisch deutschen geplanten Laura zur relaxten Kiwi Laura. Ich weiß also meist nicht, wo ich in 2 Tagen bin oder in welches Hostel ich gehe oder ob ich vllt Couchsurfe. Spontan sein macht Spaß … Lächelnd

 

So, ich melde mich dann am Ende meiner Reise nochmal, aber wie ihr seht, geht es mir immernoch gut! Und nein, eigentlich will ich noch gar nicht heim :D. Aber so ist es, am Besten geht man ja wenns am Schönsten ist.

 

Liebe relaxte Kiwi Grüße

Laura Cool

Reisen Part 2 / back to sunny Nelson, whoop whoop!

Montag, 20.02.2012

Also, hier bin ich also wieder. In Nelson! :) Aber wartet, fange ich mal dort an, wo der letzte Beitrag aufgehört habe. Wir haben also Benni in Christchurch abgesetzt und sind nach Hokitika gefahren. Der Unterschied von Chch an der Ostküste und Hokitika an der Westküste war schon ganz schön groß und dann haben wir auch verstanden was alle immer mit der „wild westcoast“ meinen. Die Strände sind wunderschön, aber wirklich „wild“. Es war windig und es waren echt viele hohe Wellen im Wasser. Die meisten Strände an der Westküste haben außerdem Felsen überall und naja, eben nochmal ganz anders als Tasman Bay bei Nelson oder die Ostküste.

Von Hokitika ging es dann nach Franz Josef, an den Gletscher. Da hatten wir ein echt schickes Hostel, wo wir auch wieder total viele liebe Leute kennengelernt haben. Am 2. Tag in Franz Josef sind wir dann zum Gletscher hingelaufen, war so eine etwa 1,5 h „Wanderung“, aber echt total schön, weil man schon von Anfang an den Gletscher sehen konnte und am Ende des Weges war man etwa 150 m vom Gletscher entfernt und konnte schöne Bilder schießen :). Zwar wäre eine Tour auf dem Gletscher auch echt toll gewesen und die meisten machen das auch da, aber eben echt teuer und uns ging langsam das Geld aus. Also keine Tour auf dem Gletscher, aber schön wars trotzdem.

Von Franz Josef aus sind wir dann wieder an der Westküste hoch nach Greymouth gefahren. Dort gab es, muss ich ehrlich sagen, nicht so viel zu sehen, eigentlich haben wir die paar Tage hauptsächlich im Mc Donalds (free Wifi!!) verbracht und uns von Mitarbeitern etwas doof anschauen lassen, aber wir konnten ja nicht jedes mal da auch was kaufen! ;)

Von Greymouth ging es weiter hoch nach Westport. Auf dem Weg haben wir aber noch in Punakaiki angehalten und uns die berühmten Pancake Rocks angeschaut! Das war echt beeindruckend. Ein Riesengebilde aus Felsen, wo man einen kleinen 10 minuten Rundweg gehen kann und sich alles anschauen kann. Außerdem gibt’s da die sogenannten Blowholes, da wird zwischen den Felsen das Meerwasser hochgepresst und es sieht echt beeindruckend aus :) Die Pancake Rocks heißen natürlich auch nicht umsonst so ;) Die haben alle die Form wie aufeinander gestapelte Pfannkuchen, echt schön. Wieder so ein Naturphänomen, wo man eigentlich nur staunen kann. Die „Gewalt“, die von solchem Meerwasser ausgeht sieht man da auch echt erst richtig, schon krass, was passiert wenn solche Wassermassen in Felsspalten oder „Höhlen“ gepresst werden!

In Westport haben wir uns dann ein Hostel gesucht, aber wir haben dort „nur“ die Facilities genutzt und haben im Auto geschlafen, wie gesagt, Geldmangel. Das war aber echt okay, das Auto ist eigentlich nicht mal unbequem. Und groß genug ist es auch :). Im Hostel haben wir am ersten Tag 4 Kanadier kennengelernt, die waren total lieb und haben uns schonmal alle Orte in Kanada verraten, die wir uns ansehen sollen, und die, die eher uninteressant sind (ihre Heimat).  Abends saßen wir dann mit den Kanadiern und 2 Deutschen Jungs verbracht, bisschen Bier getrunken, uns von unseren Travelgeschichten erzählt und so :).

Den 2. Tag in Westport haben wir nur damit verbracht, darauf zu warten, ins middle of nowhere zu fahren, wo wir ab dem nächsten Tag wwoofen sollten. Der Tag im Hostel war aber eigtl total witzig, Pascal, Chris Topher (ne, Ali ;) ) und unser österreichische „Bäcker“ haben den Tag draußen auf der Couch verbracht, immer mal was vom Essen vom „Bäcker“ abbekommen (danke danke danke!),selbst gemachten Chai Latte getrunken, Marshmallow-ess-wettbewerbe bestritten, leftover-Bierchen getrunken und eben die Zeit totgeschlagen. War ein wirklich schöner Tag.

Am Montag Abend dann sind wir zu Ross gefahren, dem netten Mann wo wir gewwooft haben. Also ich muss schon sagen, erstmal waren wir ganz schön geschockt, als wir das Kompostklo im Wald, das selbstgebaute wackelige Holzhaus und die leider schon eher eklige Dusche gesehen haben, aber naja, die Aussicht hat einen eben schon umgehauen. Er hat sein Haus direkt am Strand gebaut, mit einer Wahnsinnsaussicht auf Meer und Felsen, jeden Abend geht die Sonne über dem Meer unter, einfach wahnsinn. Die Arbeit dort hat eigentlich auch Spaß gemacht, ich hab im Garten Unkraut gejätet und sonst noch hier und da geholfen. Ross war total nett und hat uns auch angeboten, mit uns in die Glühwürmchen Höhlen zu gehen und so. Ich muss euch aber gestehen, dass wir das wwoofen vorzeitig abgebrochen haben. Dafür hatte jeder von uns seine eigenen Gründe und so, aber irgendwie haben wir dann nach 3 Tagen doch Goodbye gesagt.

Und naja, jetzt sind wir wieder in Nelson! Juhu!

Es war echt schön zurück zu kommen. Man kommt sich dann doch irgendwie vor, als würde man nach Hause kommen. Alles kommt einem so bekannt vor und man ist wieder in der schönen Stadt, die man doch so gerne mag :).

Ich bin dann gleich an den ersten Tagen losgelaufen und habe meinen CV (Bewerbung,Lebenslauf) überall abgegeben. Und ich hatte tatsächlich (obwohl ich die Hoffnung ja schon aufgegeben hatte!) einen Job in Nelson gefunden. Der erste ist nur ein kleiner Putzjob, 4 h die Woche und das andere ist in einem mexikanischen Restaurant, leider auch nur 2-3 Abende die Woche. Ich hoffe also sehr, dass ich noch etwas drittes finde! Aber im Moment bin ich schonmal froh, dass ich etwas habe, weil es echt schwierig war und ich weiß wie viele Leute, vor allem Backpacker, hier Arbeit suchen.

Mitlerweile hat sich es aber sogar so ergeben, dass ich auch mal öfter arbeite, ich habe zum Beispiel letzte Woche 5 Tage im Restaurant gearbeitet, also richtig viel. Juhu, Geld :).

Ansonsten verbringe ich meine Tage meist mit ausschlafen, Strand, Pub, kleine Ausflüge in der Umgebung, Kaffee trinken, usw. Eigentlich ein ganz normales Leben, fast wie daheim ;).

Die Pläne für die nächsten Wochen stehen noch nicht so genau fest. Ich habe jetzt noch 9 Wochen in NZ (oh gott, geht das schnell rum :((( ). Davon werde ich etwa 4 noch in Nelson verbringen und danach natürlich noch die Nordinsel bereisen bevor is dann für eine Woche nach Hong Kong geht (habe mir heute mal einen kleinen Reiseführer dafür zugelegt, damit ich in den paar Tagen auch alles ansehen und machen kann!).

Neue Reiseberichte folgen dann bald … Cool

 

Liebste Grüße,

Laura

Ganz besondere Gruesse!

Dienstag, 24.01.2012

Heute wende ich mich mit einem ganz besonderem Gruss aus der Zukunft und der Ferne an meinen Opa Karl-Heinz!

Ich wuensche dir von Herzen alles alles Liebe, Gute, Gesundheit und Freude fuer das naechste Jahr. Ich denke ganz fest an euch alle, aber vor allem an dich, lieber Opa.

Geniesse diesen Tag, es ist DEIN Tag, ich hoffe ihr feiert schoen, auch ohne mich.

Die allerbesten Wuensche, Gruesse und eine ganz dolle Umarmung,

 

deine Enkelin Laura

Road trippin'

Montag, 23.01.2012

Konsequent sein beim bloggen ist wirklich schwierig! Besonders beim Reisen … Aber nun raffe ich mich doch mal auf und berichte euch von den letzten 3 Wochen .. Lächelnd

Los ging es also am 4. Januar von Nelson aus. Vollbepackt ging es Richtung Marlborough Sounds im Norden der Südinsel. Ein wunderschönes Fleckchen Erde Lächelnd Wir sind dort recht spät angekommen, haben uns einen DOC campingplatz gesucht, das sind die, wo es ein Klo und fließend Wasser gibt – also quasi alles was man so braucht ;) Wir haben einen schönen gefunden, recht direkt am Meer. Haben uns dann noch was gekocht und sind auch bald schlafen gegangen. Am nächsten Tag wurden wir von der Sonne geweckt – juhu! Wir haben uns dann einen kleinen „Wanderweg“ rausgesucht und sind also an schönen Buchten und Stegen und Stränden vorbei gelaufen. An einem Steg haben wir uns dann niedergelassen, geluncht und gebadet. Das Wasser war sooo klar und einen rieeesen Seestern haben wir auch gesehen Lächelnd Das Leben kann so schön sein. Mit einem Bier haben wir uns dann nochmal am Campingplatz an den Strand gesetzt und die letzten Sonnenstrahlen genossen.

Am nächsten Tag ging es auch schon weiter runter an der Ostküste nach Kaikoura, das Städtchen, das vor allem für Wale und Delfine bekannt ist. Das berühmte Delfinschwimmen haben wir zwar nicht gemacht (Reisende haben wie allseits bekannt nie Geld), aber die Seal colony haben wir besucht und ganz nette Leute (natürlich deutsche) im Hostel kennengelernt und mit ihnen den Abend mit Bierchen und Pool verbracht. Fein! Am zweiten Tag in Kaikoura habe ich meine Mama nochmal getroffen, juhu, unsere Wege haben sich außer in Nelson also nochmal gekreuzt. Wir haben dann den Tag zusammen verbracht, es war echt schön.

Da das Schöne am Reisen ja nicht das Ziel sondern die Reise selbst ist (und auch aus Zeitgründen) bleiben wir nie lange an einem Ort und so gings nach 2 Tagen weiter.

Das nächste Ziel war Akaroa, ein französisches Siedlerdörfchen auf einer Halbinsel bei Christchurch. Durch Christchurch sind wir nur durchgefahren, auf Erdbeben hatten wir dann doch keine Lust. Akaroa war echt total schön, ich fands bisher fast am tollsten, irgendwie hat man sich an der mini-Strandpromenade gleich wie im Urlaub gefühlt. Das Wetter hat auch wieder mitgespielt und so hatten wir ein paar mal Fish `n Chips, Kaffee am Hafen und eine Paddelbootchenfahrt. (Dabei ist übrigens mein Handy dann im Pazifik gelandet …)

Danach sind wir runter bis Dunedin gefahren, haben aber in Timaru  (Handykauf) und Moeraki einen Stop eingelegt und haben dort die Moeraki Boulders angeschaut. Das sind diese perfekt runden Felsen, die da einfach mal so im Meer rumliegen. Da haben wir natürlich noch ein paar Fotos geschossen und sind dann weiter gefahren nach Dunedin. Unser Hostel dort war recht cool und die Leute bisher echt am besten und nettesten! Der Hostelmanager war Spanier und so hab ich mich immer ein wenig mit ihm unterhalten, bis er mir dann erzählt hat, dass er in 3 Tagen auf das Kaikoura Roots Festival fährt. Davon hatte ich schon voll viel gehört und er hat mir dann angeboten, dass ich ja mitkönnte, mit ihm und seinem mexikanischen Kumpel, der bei Christchurch arbeitet. Da ich aber ja gerade aus der Richtung kam und wieder Alisa und Benni i.wo treffen musste, hab ich erstmal gezweifelt. Aber bekanntlich sind ja die spontanen Dinge die Besten und dann dacht ich mir – ach was solls, machs einfach! Spaß kost! Also bin ich vom 15. – 17. Zurück nach Kaikoura um aufs Festival zu fahren. Alisa und Benni hab ich dann danach wieder getroffen.

Das Festival war eeeecht super. Alexia, eine andere Deutsche, Domingo, der Spanier und Antonio, der Mexikaner und ich waren zusammen da. Es war direkt am Meer, tolle Musik, geiles Wetter, gutes Essen und Bier, nette Leute und wir haben Delfine im Meer spielen sehen!! Da hatte ich sie also doch – meine Delfine in Kaikoura ;)

Ich bin also nach 2 Tagen Festival und einmal Freedom Camping außerhalb von Kaikoura (dieser Sternenhimmel, OMG!) von Kaikoura mit dem Bus nach Chch und von dort mit dem Flieger nach Queenstown, wo mich Alisa und Benni abgeholt haben. Meine erste Tat war dann natüüüüürlich der berühmte FERGBURGER! Unter allen Travellern in NZ sehr bekannt, immer eine mindest-Wartezeit von 30 Minuten und ein echt geeeeiler Burger Lächelnd Queenstown war echt schön, ich habe einen Walk gemacht, der mir eine geniale Aussicht auf Berge und den See beschert hat, wir haben am Strand gechillt (und uns einen mächtigen Sonnebrand geholt ..“man, wenn der Wind so geht, denkt man immer man wird nich braun!“). Unser Hostel war auch echt wieder nett und goldig.

Nach 3 Tagen Queenstown gings weiter nach Wanaka, das „kleine“ Queenstown. Auch dort wars echt schön aber irgendwie immernoch sehr windig. Da haben wir das Puzzleworld besucht, eine Art Museum mit ganz witzigen optischen Täuschungen und schiefen Räumen und so), ich hab mal wieder nen „tolle-Ausblick-walk“ gemacht und abends gings noch in ne Bar. Da hab ich dann 3 Schweden kennengelernt und hab mit ihnen ein wenig getrunken, den Abend verbracht und mir ihre Travelgeschichten angehört.

Das nächste Ziel war der Lake Tekapo. Der Weg dorthin hat uns erstmal am Lake Pukaki vorbei geführt. Ein einfach nur wunderschöner See und im Hintergrund der Mt Cook, der höchste Berg in NZ, schneebedeckt. Die beiden Lakes haben eine ganz ungewöhnliche Farbe, sie sind so hellblau-türkis und wenn die Sonne draufscheint wird die Farbe echt extrem, extrem schön! Das ist wohl so, weil das Gletschereis, auch Gletschermehl genannt i.wie, in die Lakes fließt und wenn die Farbe draufscheint wird das so :D (Reiseführerin Laura weiß Bescheid, ne Ali? :D).

Am Lake Tekapo haben wir ne super schöne Lodge gefunden, wo ich mich dann 2 nächste im Auto einquartiert habe, um mal ein wenig Geld zu sparen. Die Küche und das Bad und so durfte ich dann für weniger Geld mitbenutzen J Ich hab mir dann die Church of the good shephard angeschaut, am Lake gechillt, ne kleine Runde drum gelaufen, Chai Latte getrunken und so weiter … Lächelnd War sehr schön da!

Und heute, ja da sind wir am Lake losgefahren Richtung ChCh (again!) und haben den Benni am Flughafen abgesetzt. Er fliegt jetzt wieder Richtung Heimat. Ali und ich sind dann weiter, einmal quer über die Insel, Ost nach West. Und jetzt sitzen wir im kleinen Hokitika im Hostel und chillen, sind den ganzen Tag nur Auto gefahren quasi. In den nächsten Tagen geht’s zu den Gletschern, zum wwoofen und dann wieder zurück nach Nelson .. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag … ;)

Grüße aus der Zukunft!

Eure Laura Cool

PS: Hier mal ein Bild von unserer Route, damit ihr es euch ein wenig genauer vorstellen könnt! (grün = Laura @ Festival, diese Strecke sind Alisa und Benni allein gefahren)

Ich bins mal wieder... :)

Donnerstag, 29.12.2011

So, ich melde mich wieder :)

Es ist ganz schön viel passiert im letzten Monat!

Der Dezember war also da, der Monat in dem sich alles jetzt ein wenig verändert! Ich hatte am 14. meinen letzten Tag beim Praktikum. Nach fast 3 einhalb Monaten ist das schon komisch .. die Routine und der Alltag wird plötzlich unterbrochen! Aber ich hatte eine ganz tolle Zeit und viel Spaß und hab tolle neue Erfahrungen dort gesammelt. 

In der Woche war auch ein eher unschönes Ereignis, wie vllt ein paar von euch schon gehört haben. Es hat einfach mal tagelang durchgeregnet, und zwar wirklich wie aus Eimern hats geschüttet, das kann man sich gar nicht vorstellen. Und naja, bei den ganzen Flüsschen und Bergen hier war dann ganz Nelson überflutet und der Notstand ausgerufen und Straßen gesperrt und überall sind ganze Teile vom Berg einfach mal abgerutscht. Das war schon beängstigend. 

Am 15. bin ich dann mit Luke nach Maruia gefahren. Wir sind Gott sei Dank nicht in den Fluten stecken geblieben ;).  In einem japanischen Resort haben wir dann die heißen Quellen, das unheimlich gute Dinner und die Natur genossen. Am nächsten Tag haben wir einen Walk im Lewis Pass zwischen Maruia und Hanmer Springs gemacht. Es war ein wenig verregnet, das hat aber den Weg noch schöner und interessanter gemacht, manchmal hat man sich sogar ein bisschen  wie auf nem anderen Planeten gefühlt. Da wachsen ja vielleicht komische Pflanzen :D. Am 16. sind wir dann in Hanmer Springs angekommen und haben, nachdem wir in dem süüüßesten Hotel mit kleinem Park drumrum eingecheckt haben, dort auch in die heißen Quellen gegangen und haben uns den Tag dort und noch in einer Kneipe mit einer Cider vertrieben. Das Leben kann so schön sein :).

Ich kann aber irgendwie immernoch nicht glauben, dass in beiden Orten keines dieser badewannen-heißen-Wasser irgendwie aufgewärmt wurde. Das ist scheinbar seeeehr altes Regenwasser was durch Vulkane und wo auch immer rumfließt und dann etwa 36° heiß an der ERdoberfläche nach einigen Jahren oder Jahrzehnten ankommt. Und naja, das riecht dann zwar übel nach Schwefel, ist aber gesund und macht Spaß :D. 

Hier Luke und ich bei der Fahrt von Hanmer nach Nelson:

Am 17. sind wir dann nach Nelson zurückgefahren und DER große Tag stand bevor ;). Einige von euch wissen es ja schon, ich habe mir ein Souvenir für immer machen lassen. Nach etwa 3 Stunden und einigen Schmerzen waren eine Freundin und ich dann frisch gestochen :).

2 Tage später, also am 19. kam dann das nächste große Ereignis ... Mama vom Flughafen abholen!!!!!!!JUHU!

Das habe ich dann auch getan und wir sind in ihr total süßes, schönes, kleines Aparment gefahren und haben uns danach ein wenig die Stadt angeschaut. 

Am Donnerstag, den 22. stand schon das nächste Ereignis vor der Tür! Kayak-Tour im Abel Tasman Nationalpark! Wir sind also morgens nach Motueka gefahren und von dort mit dem Bus zum Nationalpark. Mit dem Wassertaxi ging es dann nach Onatahuti Beach, wo wir dann in unsere Kajaks gestiegen sind und es wurde losgepaddelt. Es hat eeecht viel Spaß gemacht und wir sind um so ne kleine Insel rumgefahren, wo lauter Seerobben rumlagen und die Sonne genossen haben :). Es war echt schön!! Von Bark Bay, wo wir angekommen sind, sind wir nach Torrent Bay gewandert und mit dem Wassertaxi gings wieder zurück. Es war eine sooo schöne Tour mit Traumstränden und Traumwetter :). Überzeugt echt selbst: 

Das nächste große Ereingnis war quasi dann Weihnachten. Das wird hier am 25. gefeiert und wir hatten echt ein tolles Fest. Am 24. war ich mit Mama bei den Churchsteps und wir haben uns einen "open-air Gottesdienst" angeschaut, der echt gut war und total schön und locker gestaltet war. Danach war ich bei Luke und Jojo und so und wir haben noch ein wenig gefeiert mit Feuerwerk ... Am nächsten morgen gab es gutes englisches Frühstück und Geschenke ... :) Am eigenlichen Weihnachtstag waren wir bei Nadines mum (Nadine war meine Gastmama) und es waren so 15 Leute mit denen wir gefeiert haben. Es gab sooo gutes Essen und es wurde gewichtelt und die Sonne hat immernoch fleißig geschienen. Es war total locker irgendwie und das einzige was der Gastegeberin scheinbar am Herzen lag, war, dass alle immer alkoholisch versorgt waren :D. Es war echt ein guter Ersatz für den fehlenden Schnee und die fehlende Weihnachtsstimmung. 

Die Tage danach waren eigentlich recht entspannt und es ist nicht so viel passiert. Ich bin aus meiner Gastfamilie ausgezogen, bei denen ich immerhin 3einhalb Monate gewohnt habe, also war das schon komisch, nicht mehr "nach Hause" zu gehen. Habe aber im Moment einen guten Ersatz .. schönes Haus mit Meerblick .. :)

Gestern habe ich mir dann noch einen neuen "Kleiderschrank" gekauft, da ich festgestellt habe, dass der Koffer dann doch etwas zu sperrig für das kleine Auto ist .. Also hab ich mir mal einen schnieken Backpacker Rucksack zugelegt, der mih dann ab jetzt auf der Reise begleitet. 

So, das war es jetzt erstmal ... Bald gehts mit dem Reisen los und ich melde mich wieder von einem ganz "neuen" Ort ... :) 

Lots of Love,

Laura

Schon das dritte Adventskalendertürchen wird geöffnet und hier geht der Sommer richtig los! :]

Samstag, 03.12.2011

Halli hallo hallöööööchen.

Ich melde mich mal wieder! Vielleicht sollte ich erstmal über die letzten Wochen erzählen, irgendwie ist ja schon viel passiert. 

Alisa ist angekommen, wir haben ein Auto gekauft, Janina, meine neue "Host-Sister", ist angekommen, Weihnachten rückt näher und ich habe nur noch 4 Wochen in Nelson!

Also, das mit dem Auto war recht spontan und einfach. Kein Papierkram, da geht man einfach nur zum Postoffice, füllt so ein kleines Dokument aus, was so wischiwaschi ungeordnet in nem Regal hängt und zack, gehört das Auto uns :D. War schon Wahnsinn. Es ist ein Mazda Capella, sieht aus wie ein Leichenwagen, weil es echt super lang ist :D. Ist noch nicht mit Matratzen und allem ausgestattet, aber ich denke, wir begeben uns bald mal an die Innenausstattung und Dekoration unseres kleinen Babys :D.

Sind dann an dem Nachmittag, an dem wirs gekauft haben, direkt mal nach Rabbit Island gefahren. War ziemlich cool und fahren auf der falschen Seite ist auch gar nicht so schwierig. 

Ansonsten waren wir die letzten Tage recht oft am Strand, weil das Wetter echt super schön ist, und es hier richtig Sommer wird! Und die Cafés locken mit leckeren Eiskaffee-Weihnachtsangeboten, überall sieht man frische Blumen, die in Töpfen in den Fußgängerzone hängen oder stehen und man fühlt sich einfach mal so gar nicht wie mitten im "Winter" und kurz vor Weihnachten. Aber naja, ganz ehrlich - ich vermisse es nicht :D. Hat es eigtl schon geschneit bei euch? Hmmm.

Heute war dann auch ein total schöner Tag, Janina und ich sind zu den Miyazu Gärten in Nelson gelaufen und haben dort ein wenig in der Sonne auf der Wiese gechillt und sind dann den wakapuaka cemetery walk gelaufen. Das Wetter war sooo schön und die Aussicht mal wieder genial, auf das türkisblaue Wasser und uaaah, man kann sich gar nicht satt sehen und sogar noch nach fast 3 Monaten in Nelson immer wieder neues entdecken. Das spannendste fande ich ja, dass wir das erste mal ge"hitchhiked" sind :D.

Wir hatten keine Lust den ganzen Weg zurück in die Stadt zu laufen und haben gedacht, ach was, in Neuseeland gibt es doch ein ganz beliebtes und vor allem gratis Fortbewegungsmittel - daumen raus und los gehts! Nach etwa 10 Minuten und 15 Autos hat dann ein netter Kiwi - Anfang 20, dreadlocks - mitgenommen und wir haben auch das erste Mal tatsächlich die Worte "sweet as" aus einem Kiwi-Mund gehört. Haha, hitchhiken klappt und macht Spaß. 

Hier ein paar Bilchen vom heutigen Tag:

Nächste Woche muss ich gar nicht arbeiten, weil die alle auf einer Tagung/Konferenz sind! Mal sehen, wo es mich dann so mit unserem Auto hinverschlägt, man kann sich bei den ganzen tollen Nationalparks ja gar nicht entscheiden! Lachend 

Morgen gehts auf eine Winetour um Nelson, nächstes Wochenende in Able Tasman, danach das WE nach Hamner Springs zum Wellness und Spa (:D) und dann, am 19., endlich meine Mama am Flughafen abholen und mit ihr tolle Ausflüge machen und ein Kiwi-Sommer-Weihnachten feiern! Jawooooohl Lächelnd

Bis bald, ihr Liebsten!

THIS is why i love NZ :)

Sonntag, 06.11.2011

Anhand der Überschrift erkennt ihr ja sicher, dass ich wieder mal ein tolles Wow-Erlebnis hier in NZ hatte. Und jaaaa, es war toll!!

Luke und ich waren gestern auf eine Party mitten im Abel Tasman Nationalpark eingeladen. Von einem Kerl, dem der Strand gehört. Jaaaa, richtig gelesen :). Eine private Party an einem privaten Strand an einem der schönsten Fleckchen Erde, wo man nicht mit dem Auto hinkommt. Entweder laufen (dauert gut und gerne ein paar Stunden) oder Boot. Wow!

Nach einem relativ spontanen Entschluss, dass wir überhaupt hingehen (halbe Stunde vor Abfahrt) bin ich schnell in den Supermarkt gerannt hab ein paar Instant-Noodels, Wein und Bier gekauft. Dann gings los, Luke, ich und sein Bruder, der gerade aus Tokio angereist war und seit einer Stunde in NZ war. Mit ein wenig Jetlag und viel Zeitdruck gings dann los nach Kaiteriteri, wo unser Wassertaxi um 4 Uhr losgefahren ist. Haben dann dort Jojo getroffen, eine Hippie-Engländerin, die auch im Nelson English Centre unterrichtet. 

Wir sind dann an den Strand gefahren, der Ted gehört. Wow, ihm GEHÖRT ein Strand! Wahnsinn. 

Da sind dann schon lauter Hippies und lustige Menschen mit Alkohol rumgelaufen, haben Zelte aufgebaut oder Gitarre gespielt. 

Erstmal gab es dann eine Begrüßungszeremonie Lachend. Ted, der Gastgeber, saß mit Hut und Blashorn (oder wie das heißt) und einem Paddel auf einem Stuhl auf so nem Podest und dann musste jeder einzeln hoch, ein Glas Schampus trinken, mit dem Paddel zum Ritter geschlagen werden und sich in ein Gästebuch eintragen. War richtig witzig und echt geil :D. 

Danach hat sich dann jeder so irgendwie sein Dinner zubereitet und die Party konnte losgehen Lächelnd! Am Strand saßen einige ums Feuer und haben gesungen und gequatscht und getrunken, andere waren in den Häuschen und haben da gefeiert. 

Es gab dann noch ein Feuerwerk und nicht zu vergessen einige von denen konnten so mit Feuer jonglieren und unglaubliche Tricks, die haben dann mitten in der Nacht halb betrunken an einem Strand zirkuskunststückchen mit Feuer aufgeführt, das war schon genial!

Irgendwann kam jemand zu uns und meinte: Habt ihr schon die Glühwürmchen gesehen? Nein? Dann kommt mal mit!!

Die hat uns dann durch einen super kleinen Tunnel, wo man durchkriechen musste, geführt, bis wir in so einer Art Höhle ankamen .. aber OH MEIN GOTT, sowas hab ich noch nie gesehen! Die ganze Decke dieser Höhle war voll von kleinen Lichtern, lauter kleine Glühwürmchen. Das kam einem vor wie als würde man in die Sterne sehen .. das war wirklich UNGLAUBLICH! 

Naja, irgendwann lag ich jedenfalls in meinem Zelt und bin bei Meerrauschen und gröhlenden Kiwi-Stimmen und Gesängen eingeschlafen Zwinkernd.

Heute morgen wurde mir dann erst diese unglaubliche Schönheit vom Abel Tasman Nationalpark bewusst und leider hab ich auch erst da angefangen Bilder zu machen! Woooow, das ist einfach nur unglaublich schön da. 

Ein paar von uns sind dann baden gegangen, das Wasser war unheimlich kalt, aber nja, wenn man schonmal da ist ... ;).Ein paar haben Akrobatik-Yoga gemacht (die Hippies, mostly) :D...  Andere haben Kajaktouren gemacht oder sind gleich mittags los, weil sie ja wieder zurückwandern mussten. Wir haben es uns einfach gemacht und uns in die Sonne gelegt und auf unser Wassertaxi gewartet :).

Es war ein totaaaaal gelungenes Wochenende und hier noch die passenden Bilder dazu (leider keine bei der Party entstanden :/)

 

Ihr seht - mir geht es gut Lächelnd

Bis bald!

xxx

Already 4 and a half weeks? Wow!

Mittwoch, 12.10.2011

Gidday mates! 

Ich melde mich auch mal wieder. Entschuldigt, dass ich im Moment eher wenig in den Blog schreibe, aber eigentlich ist der ja auch eher für die Work and Travel Zeit gedacht, in der ich viel mehr unterschiedliche Orte besuche und mehr verschiedene Dinge erlebe! 

Hier ist es eher Alltag- im positiven Sinne! Eher so ein Gefühl von angekommen sein und sich zu Hause fühlen! 

Ich weiß auch gar nicht, wo ich meine Erzählungen beginnen soll, ich denke ich werde euch einfach wild durcheinander ein paar Dinge erzählen, die ich in der letzten Zeit so gemacht habe!

Also, ich war bei 2 Rugbyspielen, was schon echt ne super Erfahrung war! Die Stimmung war super und alle fiebern natürlich total mit. Und das Beste nach dem Australien - Russland Spiel war, dass wir im "Malbas", einem Club hier, die Spieler alle getroffen haben Lachend! Sind die einfach mal aus ihrem Bus ausgestiegen und geradewegs da rein gelaufen. Und die waren eigentlich gar nicht so arrogant. Sie standen einfach neben dir an der Bar und haben sich, wie jeder andere, ein paar Bierchen und Shots bestellt. Das war schon super!

Außerdem ist letzten Freitag das "Nelson Arts Festival" gestartet. Das erste Event war die Mask Parade, gefolgt von einem echt coolen kleinen Konzert vor der Kathedrale. 

Am nächsten Tag, also Samstag, waren wir dann Abends bei der selben Band nochmal auf einem richtigen Konzert, das war echt suuuper! Die haben so südamerikanische Musik gemacht, mit Trompeten, so Trommeln und brasilianischem Gesang. War echt guuuuuuuuut! Danach waren noch DJ's da, haben also nochma ordentlich getanzt, bevor es dann irgendwann heimging. 

Letzte Woche sind wir außerdem mal zum Centre of New Zealand hochgelaufen, das ist hier in Nelson auf einem Berg, also nicht weit. Der geografische Mittelpunkt von Neuseeland sieht so aus: 

Was gibt es noch zu berichten? Achso, natürlich! Meine neuen Erfahrungen, was das Essen angeht! ... Auf einmal mag ich english breakfast, vor allem "eggs benedict", liebe Sushi und rohen Fisch und ernähre mich sonst fast nur vegetarisch. Das Essen ist hier echt super, war ein paar mal Abends essen und es war immer hervorragend. Vor allem das japanische, ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie genial dieses Sushi geschmeckt hat! Naja okay .. ich konnte mir das vor 4 Wochen auch nicht vorstellen :D!

Eine "kleine" Neuigkeit gibt es zum Ende dieses Beitrags dann aber doch noch .. :

Ich habe mit Benny gesprochen, meinem "Betreuer", um meinen Rückflug umzubuchen. Wenn alles klappt, betrete ich den deutschen Boden doch erst mit 20 und bleibe noch eine Woche in Hongkong! Juhu! 

Ich hoffe das klappt alles und dann sehen wir uns Anfang Mai Lächelnd.

Ich werde jetzt mal ein paar Busanbieter vergleichen, zum Beispiel den Magicbus oder FlyingKiwi. Die haben im Moment total gute Angebote. Da kann man dann 12 Monate mit reisen, ein und aussteigen wo man mag, auf der Route, und viele "buspasses" sind im Moment 50 % reduziert! Muss mir ja mal überlegen, wie ich mich dann ab Anfang Januar fortbewege! Und so ein Bus, der über die ganze Nord- und Südinsel fährt, klingt schon verlockend! Ich berichte euch, wenn es da Neuigkeiten gibt! 

Bis dahin, alles Gute für die "Ersties" und fühlt euch alle mal geknuddelt! 

See ya! 

Heute mal (fast) ohne Worte..

Montag, 26.09.2011

The world is a book and those who do not  t r a v e l  read only   o n e page.”

-St. Augustine-


The less you expect, the more you get!

Dienstag, 20.09.2011

Das könnte man so Motto des Tages bezeichnen. Aber dazu später, ich bin immernoch ein Fan der chronologischen Reihenfolge. 

Also, meine erste Woche ist vorbei. Puh! Und sie war .. tadaaaa .. gut! An meinen ersten Arbeitstagen habe ich nicht allzu spektakuläre Sachen gemacht, aber ich habe schon einen Eindruck bekommen, wie viel Arbeit so ein Event ist. Zum Beispiel das Italian Festival, bei dem ich am Wochenende ja auch gearbeitet habe. Dafür habe ich z.B. "name tags" designt, also die Dinger, die die Leute um den Hals tragen, die einen Stand dort haben oder in sonst irgendeiner Weise "wichtig" sind. Musste diese name tags danach aber auch ausschneiden und in Plastikhüllen stecken :D. Außerdem hab ich Reden für eine Messe, die diese Woche in Rotorua stattfindet, zusammengesucht, auf Sticks kopiert und solche Dinge. Ich wurde auch an 2 Tagen mal für ein paar Stunden allein gelassen, was ein wenig "scary" war, da das Telefon ungelogen alle 2 Minuten klingelt. Ich musste natürlich rangehen und den Leuten dann erklären, dass ich nur ein Praktikum mache, sie aber gerne ihren Namen und ihre Telefonnummer hinterlassen können. Das hat gut geklappt :D! 

Mein Highlight der Woche, was das Praktikum betrifft, war also das Italian Festival. Ich war an beiden Tagen schon vor Einlass da und habe Lea (meine Chefin) und Lucy, die auch bei OnCue arbeitet, geholfen. Beim Festival saß ich dann am "Cash out", da konnte man Geld abheben. Ich war quasi der Geldautomat ;). Hier in NZ kann man eigentlich ÜBERALL mit Karte zahlen, deswegen haben die Kiwis glaube ich nie viel Bargeld dabei. Deswegen hat sich dieses Cash out - Ding echt gelohnt. 

Übrigens war die Location echt super! Hat in so einem Hangar stattgefunden ("Where the airplanes sleep ..."). Die Sicht war morgens wirklich wunderschön! Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich das Panorama vom "Cash out" aus beobachten - schneebedeckte Bergspitzen und ab und an ein landendes Flugzeug. Awesome!

Am zweiten Tag vom Italian Festival habe ich dann auch mal bei "Bella Italia" geholfen, das war einer der Essensstände. Yummi, das sah alles so gut aus! 

In der Mittagspause gabs zum Lunch ne Pizza, frisch ausm Steinofen. 

Da Lucy am Morgen gesagt hat, dass sie nicht weiß, wann sie da wegkommt ("could be about 6 or 7 or maybe at about 10"), hab ich irgendwann einen netten Security-Menschen gefragt, ob er einen Busplan hat. Daraufhin hat er mir angeboten mich nach Hause zu fahren, das war seeeeehr lieb:). Bin also pünktlich um halb 5 da weggekommen und hab FINALLY mein Wochenende genießen können:).

Mein richtiges Wochenende war also Montag und Dienstag(heute). Gestern war in Nelson ein "art market", den hab ich mir angeschaut, war sehr schön! Hab aber nichts gekauft, war alles relativ teuer. Dafür hab ich dann eine Shopping-Tour gemacht. Erfolgreich! 

Und heute ist der Tag mit dem schönen Motto "the less you expect, the more you get!".

Ich bin mit sehr wenigen Erwartungen heute in die Stadt gelaufen, da ich wusste, dass die College boys bei der Kathedrale einen HAKA machen. Also um die 500 Schüler in Uniform, die den Maori-Kriegstanz vorführen. Danach sollten uns eben diese zum Park führen, wo dann ein Rugby Spiel der College boys gegen den Nelson Rugby Club stattfinden sollte.Da ich allein war und meinen Geldbeutel zuhaus vergessen hatte, dachte ich, ich würde vielleicht eine Stunde da bleiben und dann einen langweiligen Couchnachmittag zu Hause verbringen.

Bei der Kathedrale hab ich dann schon Abdullah, Nasser und Nasser getroffen. (ja, sie heißen beide so:D und an dieser Stelle liebe Grüße an alle Kusterer-LK-Leute, die My beautiful laundrette gelesen haben:D!) Die habe ich Donnerstag bei der Pubnight kennengelernt. 

Bei der Kathedrale war sooo viel los, es sah aus als wäre ganz Nelson gekommen um den HAKA zu sehen.  (http://www.youtube.com/watch?v=L5Y-bO0FM3E Video vom HAKA)

Bin also mit den 3 Jungs nach dem HAKA, der übrigens extrem cool war!, zum Park gelaufen. Wir haben uns da das Rugby Spiel angeschaut. Auf dem Rückweg haben wir Luke getroffen, sehr cooler und noch junger Lehrer an der Nelson English School, also zuständig für internationale Schüler, die einen Sprachkurs hier machen. Luke hat uns dann gefragt, ob wir nicht Lust hätten mit ihm und einem Kumpel ein Bierchen in der Innenstadt zu trinken. Eben dieses haben wir dann bei wirklich wuuunderschönem Wetter getan. 

Als wir etwa 10 Minuten saßen und uns ein Bier und ein Bacon-Sandwich with Lettuce, Tomatos and Aioli bestellt hatten, kam Sam, ein Kiwi, der die arabischen Jungs wohl kannte. Auch er hat sich dann zu uns gesellt und wir haben über Rock am Ring,Englischlehrer,das Oktoberfest und Milchpreise gequatscht :D. Es war also alles in allem ein wirklich cooler Nachmittag! 

 

Morgen ist wieder Arbeit angesagt, aber ich bin die ganze Woche allein, da Tracy und Lea bei der Messe In Rotorua sind. Das ist eigentlich ganz cool, kann das Radio voll aufdrehen und vielleicht 10 Minuten länger beim Lunch bleiben ;). 

Sooo, wie ihr seht gehts mir sehr gutLächelnd! Besser wird es am Freitag, da kommt der Flori! Yeah!

Liebste Grüße aus der Ferne,

Laura Cool

PS: Hoffe ihr hattet ne gute Kirmes!

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